Vorstellung (m)einer Backuplösung

Datensicherung ist ein wichtiges Thema. In Zeiten von Festplatten mit mehreren Terrabyte an Speicherplatz verschwenden leider die wenigsten ihre Gedanken an eine vernünftige Datensicherung. Falls dann doch einmal Daten verloren gehen ist das Geschrei groß – vor allem wenn es sich um wichtige Daten wie zb. Bachelorarbeit oder die Familienfotos der letzten 20 Jahre handelt.

Ich habe schon einige Wege ausprobiert und bin nun bei folgender Lösung gelandet:

Diagramm_Backup

Fotos werden direkt auf meinem NAS gespeichert. Durch das Raid5-Verfahren sind sie hier vor dem Ausfall einer Festplatte geschützt. Weiters werden wichtige Dokumente & Unterlagen mit der kostenlosen Software „Backup Service Home“ ebenfalls auf dem NAS gesichert. Besagte Software erstellt vollautomatisch Backups von ausgewählten Ordnern & Dateien. Der Vorteil ist die Versionsverwaltung. Dateien werden die ersten 24 Stunden stündlich gesichert, anschließend Täglich und schließlich Wöchentlich.
Bilder von meinem Smartphone werden in die Dropbox synchronisiert – und diese dann ebenfalls mit BSH auf das NAS gesichert.

Jetzt liegen die Daten also auf dem NAS und sind soweit gesichert – aber was passiert im (hoffentlich nie eintretenden) Fall eines Brandes, Blitzschlags oder Diebstahls?

Die Lösung nennt sich Synology Cloud Sync. Damit können die NAS-Dateien mit einem Cloud-Dienst synchronisiert werden. Bei Google Drive gibt es zB. 17 GB gratis, seit neuestem gibt es bei Amazon unbegrenzten Speicher für 70 Euro/Jahr.
Die Synchronisierung erfolgt bei mir unidirektional, also nur in eine Richtung (von NAS in die Cloud). Gelöschte Dateien werden in der Cloud nicht gelöscht – sind also immer noch Vorhanden. Zusätzlich werden die Dateien clientseitig verschlüsselt und sind so in der Cloud vor fremden Blicken geschützt.